Hund des Monats April – TRISTAN

Unser Hund des Monats ist im April TRISTAN. Er ist ein lieber Kerl und sucht dringend ein schönes Zuhause!

Schlappohr Tristan ist ein echter Anfängerhund, auch wenn er fast 60 cm groß ist. Im Herzen ist er ein Handtaschenhund von der Größe eines Chihuahuas ;-) ! Er hat einen Chrakter vom Allerfeinsten ;-) : liebevoll, gutmütig und sanft. Schmusen liebt er über alles! Das zweite Foto zeigt Tristan in hingebungsvoller Kuschelpose – sein Markenzeichen ;-) . Er kann immer gar nicht genug von den wenigen Zuwendungen bekommen, die im Tierheim für ihn abfallen und schmeißt sich dann schmachtend auf den Rücken und grunzt: Los streichel mich! Lang und ausgiebig ;-) !! Besonders Kinder mag er gern. Da Tristan nicht bellt und zudem äußerst folgsam und erzogen ist, vermuten unsere Kollegen vor Ort, dass er schon einmal ein Zuhause hatte.

Der hübsche Rüde mit der weißen Blesse wurde streunend und orientierungslos mitten in Plasencia gefunden. Man brachte ihn daraufhin zu unseren Tierschutzkollegen auf die Finca Capote. Er wurde sofort tierärztlich versorgt und Tristan holte sich seine Streicheleinheiten ab, inhalierte in Windeseile seinen Willkommensnapf voll Essen und legte sich dann – wie es sich für einen waschechten Spanier gehört – in sein neues Körbchen und machte Siesta. Er war sofort im Tierheim angekommen und zeigt sich dort seit dem als wahrer Goldschatz, immer dankbar und zufrieden. Er ist mit allen und jedem verträglich, liebt Menschen und seine Hundekumpels.

Tristan ist anpassungsfähig, ruhig und diplomatisch. Sein, kurzes, schwarzes Fell ist pflegeleicht und wetterbeständig ;-) . Die Kollegen sagen, er eigne sich auch durchaus als Anfängerhund, da er keinen Jagdtrieb zeige und super gehorche. Tristan ist jetzt gute 3 Jahre alt, er wiegt um die 30 kg. Der vitale junge Mann wurde durchgeimpft, entfloht, entwurmt, gechipt, kastriert und negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet. Er wird über die Tierhilfe Spanien e.V. vermittelt und könnte bereits im April nach Deutschland reisen :-) .

Wenn Sie sich Zuhause einen verschmusten Vierbeiner mit lackschwarzen Schlappohren und einem treuen Hundeblick wünschen, dann setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme :-) !

 

Unsere Angsthasen Rubio und Valentino suchen ein tolles Zuhause!

Pünktlich zu Ostern möchten wir Ihnen unsere beiden bezaubernden Angsthasen Rubio und Valentino vorstellen. Rubio kam Anfang März aus dem Finca Capote Tierheim nach Deutschland, Valentino wartet noch sehnsüchtig auf Mallorca, er könnte jederzeit nach Deutschland reisen.

Rubio und Valentino sind echte Notfellchen auf der Suche nach einem ganz besonderen Zuhause :-). Beide Rüden sind schüchtern, insbesondere Rubio ist super scheu und ängstlich. Rubio lebt im Moment in einer Pflegestelle in Neukirchen-Vluyn.

Die zwei süßen, kleinen Herren wurden durch Menschenhand schwer traumatisiert und haben dennoch ihr Vertrauen ins uns Zweibeiner nicht verloren. Valentino durfte bereits große Fortschritte machen, Rubio ist gerade dabei.

WIR BENÖTIGEN IHRE HILFE – KASTRATIONSPROJEKT PLASENCIA

Ostereier :-)?! Verschenken Sie zu Ostern doch mal etwas ganz Anderes ;-)!

Etwas Kalorienarmes, das hilfreich und sinnvoll ist :-)! Mit Ihrer Hilfe möchten wir pünktlich zum Frühjahr ein Projekt unterstützen, das uns sehr am Herzen liegt: Das Kastrationsprojekt unseres Partnertierheimes Finca Capote in Plasencia. Unsere ehrenamtlichen Tierschutzkollegen vor Ort plündern ihre Kaffeekasse und verwenden jeden Euro, den spanische Adoptanten spenden für Kastrationen, aber es reicht hinten und vorne nicht. Da das Tierheim fast 100 Hunde beherbergt, wird dort auch viel Hilfe benötigt und im Rausch der „Brunftzeit & Frühlingsgefühle“ gibt es dort jetzt viel zu tun. Wie so oft fehlt es am Nötigsten – dem Geld – um die Hunde, allen voran die Rüden, kastrieren zu können, denn die Kastration eines männlichen Vierbeiners kostet € 60.00 bis 80.00 – kein Pappenstiel.

Um im Tierheim ungewollte Trächtigkeiten, Beißereien und „Mackergehabe“ seitens potenter Rüden so gering wie möglich zu halten, ist es uns ein besonders großes Anliegen, Sie als Kastrationspaten zu gewinnen! Unsere Tierschutzkollegen vom Finca Capote Tierheim freuen sich riesig über jeden Cent! Jeder noch so kleine Betrag hilft, denn zusammen sind wir stark :-)!

Wenn Sie noch auf der Suche nach einem ganz besonderen Ostergeschenk der karitativen Art sind, dann spenden Sie einfach Ihren Wunschbetrag auf unser Vereinskonto 504 965 015 BLZ 320 613 84 mit dem Vermerk: Kastrationsprojekt Plasencia

AUCH NACH OSTERN SIND KASTRATIONSSPENDEN IMMER HERZLICH WILLKOMMEN, DENN JEDE WOCHE KOMMEN NEUE TIERE AUF DER FINCA CAPOTE AN.

Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung und sagen schon jetzt HERZLICHEN DANK für Ihr Engagement :-)!

 

 

Hund des Monats März – EDUARDO

Heute möchten wir Ihnen unseren Hund des Monats März vorstellen: Schmusefellchen EDUARDO! Unsere Vereinsvorsitzende Dr. Gudrun Pyka hatte kürzlich das Glück, diesen super lieben Rüden persönlich kennenlernen zu dürfen. Lesen Sie hier mehr!

Eduardo – kleiner Hund mit großem Lebenswillen!

Eduardo ist ein herzensguter und super lieber Junghund. Er wurde von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Mit letzter Kraft rettete er sich in einen Straßengraben und lag dort mit gebrochenen Hinterbeinchen. Als unsere Tierschutzkollegin Maria Salud Eduardo fand, war er vollkommen entkräftet, dehydriert und abgemagert – er lag sicher schon mehrere Tage dort :-(. Die Hinterbeine sahen schrecklich aus, es waren riesige offene Wunden und Edu war fast verblutet. Und so dankbar, als er Maria Salud erblickte und merkte, dass sich endlich jemand seiner annahm. Er ließ sich trotz großer Schmerzen widerspruchslos von Maria Salud einsammeln und in die Tierklinik bringen.

Edu wurde operiert und zeigte allen, dass er LEBEN will :-)! Ohne zu klagen, zu schnappen oder jemals schlecht gelaunt zu sein rappelte er sich schon kurz nach der OP auf und versuchte von ganz allein, auf den Vorderbeinen zu laufen. Wohlgemerkt NUR auf den Vorderbeinen! Und es gelang ihm :-)! Wenn auch mühsam, aber er hatte einen starken Willen und meisterte sein Schicksal mit Bravour.

Nach und nach lernte er, wieder auf allen vier Beinen zu laufen. Er ist zwar immer noch etwas staksig – kein Wunder 😉 – denn die Muskulatur an den Hinterbeinen hatte sich natürlich zurückgebildet. Aber Edu hat einen eisernen Lebenswillen und möchte sein Glück finden und genießen, das merkt man in jeder Sekunde.

Der süße Kerl ist vermutlich eine Mischung aus Podenco Portugues und Bretone, dies ist aber nur eine Vermutung. Höchstwahrscheinlich ist Edu eine geglückte Promenadenmischung in der 53. Generation – aber die „spanischen Wundertüten“ sind ja bekanntlich die Besten und Robustesten ;-)! Edu ist ca. 3-4 Jahre alt und 52 cm groß. Der süße Kerl wurde komplett tierärztlich versorgt, er ist durchgeimpft, entfloht, entwurmt, gechipt und kastriert. Er wird über die Tierhilfe Spanien e.V. vermittelt und kann zeitnah nach NRW reisen.


Damit Eduardo viel Bewegung bekommt und sich die Muskeln in seinen Hinterbeinchen wieder ganz aufbauen können, darf er auf dem gesamten Tierheimgelände frei herum laufen. Er findet diese „Extrawurst“ natürlich super ;-). Eduardo versteht sich bestens mit allen Hunden und auch mit Katzen, er geht stets freundlich auf jeden Besucher zu und holt sich immer wieder Schmuseeinheiten ab. Die Tierheimmitarbeiter lieben Edu über alles und sagen, dass er jeden Morgen ihre Freude wecke und ihnen jeden Augenblick seine Liebe zeige. Sie sind stolz darauf, dass sie sein Leben retten durften und sie sagen, sein Blick zeige immer währende Liebe und genau das sei es, was er verdient habe: Ein Zuhause, das ihm dieselbe Liebe entgegenbringt, die er jeden Tag gibt.

Wenn Sie genau dieses Zuhause werden möchten und sich nichts Schöneres vorstellen können, als Eduardo als Freund fürs Leben zu gewinnen, dann rufen Sie Dr. Gudrun Pyka unter 0171-5174209 an oder senden Sie eine email an gudrun@tierhilfe-spanien.org

Ein Besuch in der Finca Capote in Plasencia, unserm neuen Projekt

Die Vorgeschichte ist bekannt: Klaus, pensionierter Deutscher mit Wohnsitz in der Region Extremadura, hatte uns vor einiger Zeit um Hilfe für das Tierheim in Plasencia, 80km von der portugiesischen Grenze gelegen, gebeten.

So nahm ich die Gelegenheit wahr, das Tierheim zu besuchen, um mir einen Eindruck zu verschaffen.

Und um es vorweg zu sagen: Sehr nette, tierliebe und äußerst gastfreundliche Menschen haben mich empfangen, um mir das mit viel ehrenamtlichem Engagement geführte Tierheim zu zeigen. 🙂

Insgesamt fiel die Reise denkbar komplikationslos aus. Zwar musste ich den Flug um eine Woche vor verlegen, da die Iberia gegen Entlassungen streikte, aber dann war alles kein Problem.

Klaus, ein herzlicher, tierlieber und äußerst liebenswürdiger und liebenswerter 🙂 Pensionär, holte mich vom Flughafen Madrid ab. Klaus ist ein wunderbarer Katalysator zwischen den Menschen vor Ort, die leider wenig Fremdsprachenkenntnisse haben uns uns. Leider ist mein Spanisch eher rudimentär.

Wir fuhren zuerst zu seinem Zuhause, nach Villanueva de la Vera, 2 Stunden Fahrt vom Madrid. Dort lernte ich seine herzliche Frau und seine kleines Strubbelchen, eine kleine Hündin, die aus dem Tierheim Plasencia adoptiert hat, kennen. Nach einer Stärkung fuhren wir noch eine Stunde nach Plasencia ins Tierheim.

Dort wurden wir sehr herzlich empfangen. Das Tierheim in Plasencia, genannt Finca Capote, liegt etwas außerhalb der Stadt auf öffentlichem Grund, dem großen Betriebshof der Stadt. Es wird durch die Stadt mit einem stundenweise tätigen städtischen Mitarbeiter unterstützt. Das reicht für die Größe des Tierheims natürlich nicht aus. mehrere ehrenamtlich tätige Menschen kümmern sich unter der Leitung von Maria-Salud um ihre Schützlinge.

Von offizieller Stelle sind 60 Hunde zugelassen, aber leider ist diese Grenze schon überschritten. Allein in meiner Anwesenheit (grad mal 2 Tage!) sind 4 Welpen und ein Galgo gefunden und gebracht worden!

Das Tierheim ist sehr gut geführt. Die Zwinger sind betoniert und sauber, die Hunde haben Schutzräume gegen die Sonne, Regen und Kälte. Jeder Zwinger hat einen Auslauf. Es gibt ein Büro, in dem auch schon mal ein vierbeiniger „Mitarbeiter“ lebt (wie Edu :-)) und natürlich eine kleine Krankenstation.

 

Klaus und ich wurden bei einer Ehrenamtlichen untergebracht. Die herzliche Gastfreundschaft völlig Fremden gegenüber ist wirklich außergewöhnlich gewesen! Ich musste immerzu essen! ;-))

Der nächste Tag war ausgefüllt mit dem Kennenlernen der Tiere. Und Verteilen von mitgebrachten Leckerchen. 🙂 Auch lernte ich Mariangeles kennen, die für mehrere Tierheime der Region Extremadura Hunde nach Belgien, den Niederlanden und nach Deutschland transportiert mit offizieller Genehmigung und in einem offiziell zugelassenen Fahrzeug.

Der nächste Morgen war geprägt von organisatorischen Aufgaben für den Rückflug, denn es sollten 4 Fellnasen mit nach Deutschland fliegen

Das war kein Problem, denn die notwendigen Papiere waren perfekt vorbereitet. So fuhren Klaus, 4 Hunde in Boxen und ich am Samstag zum Flughafen Madrid.

Mit Hilfe von Klaus war das Einchecken kein Problem. Die Mitarbeiter der Iberia waren sehr freundlich und hilfsbereit. Alles klappte problemlos.

In Düsseldorf angekommen, wurden wir schon sehnsüchtig von den neuen Menschen der Hunde erwartet.

Charly zog zunächst zu mir. Hat aber heute auch ein wunderbares Zuhause gefunden.

Fazit meiner Kurzreise: Hier kümmern sich Menschen mit sehr viel Herzblut und Kompetenz um „ihre“ Tiere! Sie tun alles um ihnen zu helfen.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für die überaus freundliche Gastlichkeit aller, die ich kennenlernen durfte, bedanken. Es war ein unvergessliches Erlebnis und wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Dr. Gudrun Pyka

 

WIR HABEN NEUE PATENTIERE :-)

Wir stellen Ihnen heute unsere neuen Patentiere aus dem Tierheim Finca Capota in Plasencia/Westspanien und von SOS Animal aus Mallorca vor.

Ganz besonders diesen Vierbeinern möchten wir mit Ihrer Unterstützung mehr Sicherheit und Hilfe schenken. Die Tiere, die wir Ihnen hier als Patentier ans Herz legen, haben meist eine traurige und schmerzliche Vergangenheit. Sie sind fast immer Langzeitinsassen im Tierheim und haben es aus den verschiedensten Gründen schwer, ein tolles Zuhause zu finden. Einige wenige haben das Glück, auf ehrenamtlichen Dauerpflegestellen leben zu dürfen, die zwar eine liebevolle und kompetente Pflege gewährleisten, für die hohen Kosten aber selbstverständlich nicht selbst aufkommen können.

Die finanzielle Absicherung unserer Patentiere ist die Basis ihres Lebens. Bitte helfen Sie uns nach Ihren Möglichkeiten. Im Namen der Tiere sagen wir herzlichen Dank!

Abschied vom Tierheim Jaca

Nach sorgfältiger Überlegung haben wir uns dazu entschlossen, unser Projekt mit dem Pyrenäen Tierheim Jaca zum Abschluss zu bringen. Dies hat vielfältige Gründe. Wir möchten hier nur die nennen, die uns besonders wichtig sind.

In letzter Zeit kam es immer häufiger vor, dass die Angaben zu den Tieren, die wir aus Jaca nach Deutschland vermittelten konnten, nicht stimmten. Ein Fall, der uns besonders mitgenommen und berührt hat, war ein ohne jeden Anlass bissiger Dalmatinerrüde. Die Familie dieses Hundes, das verletzte Frauchen und der Hund selbst litten sehr unter dieser Situation, die nicht tragbar war und durch Offenheit und Ehrlichkeit seitens des Tierheimes hätte vermieden bzw. gar nicht erst hätte entstehen können. Nach Recherchen in Spanien stellte sich im Nachhinein heraus, dass es mit dem Dalmatinerrüden bereits Beißvorfälle dieser Art gegeben hatte, die man uns aber nicht mitteilte, weil man davon ausging, wir kämen damit sicher zurecht. Dieses Vertrauen ehrt uns, ist aber keine Grundlage in einer Partnerschaft unter Tierschutzkollegen. Dies ist ein – wenn auch extremes – Beispiel, aber es steht für eine häufig dagewesene Fehlkommunikation über das Wesen der Tiere, die uns und unsere Pflegestellen und natürlich auch die Adoptanten und ihre Tiere vor oft große Herausforderungen gestellt hat :-(.

Im Laufe der Zeit entwickelte Jaca zudem ein immer größeres Misstrauen uns gegenüber, das für uns kaum mehr tragbar war. Wir alle sind Tierschützer mit Leib & Seele und helfen ehrenamtlich unter großem Zeiteinsatz und mit viel Freude und Herzblut. Unsere Adoptanten wählen wir mit Bedacht und großer Sorgfalt aus. Jaca warf uns vor, dass ihre Tiere durch uns nicht in gute Zuhause vermittelt wurden. Unter anderem, weil nicht jeder Mensch, der einen unserer Schützlinge adoptiert, es zeitlich schafft, sofort neue Bilder an uns zu schicken, damit wir sie nach Jaca weiterleiten können. Das mag profan klingen, war aber ein großes Hindernis im Vertrauen der Spanier uns gegenüber.

Aus gegebenem Anlass daher an dieser Stelle eine kleine Bitte an unsere Adoptanten: Wir freuen uns riesig über Bilder Ihrer Lieblinge :-)! Bitte senden Sie uns Ihre Schnappschüsse, damit wir diese weiterleiten und auch auf unserer Homepage veröffentlichen können. Die Bilder und Happy End Berichte Ihres Vierbeiners motivieren die Tierheimmitarbeiter, die sich mit Herzblut um „ihre“ Tiere gekümmert haben, und uns aus dem Tierhilfe Spanien e.V. Team unglaublich :-)! Es ist der Lohn, den man niemals mit Geld aufwiegen kann und der doch so großen Wert hat. Und auch unsere zahlreichen website Besucher erfreuen sich sehr an den adoptierten Fellnasen, die ihr Körbchen und Lebensglück bereits finden durften.

Wir würden uns total freuen, wenn alle Tierfreunde und ganz besonders unsere Jaca Paten unseren Fellnasen die Treue halten und eines unserer neuen Patentiere wählen :-)! Bitte schauen Sie hier: http://tierhilfe-spanien.org/zuhause-gesucht/patentiere/

Wir danken dem Tierheim Jaca für die jahrelange Zusammenarbeit und wünschen den Tieren dort von Herzen alles Liebe und ein baldiges Zuhause.

Das Team der Tierhilfe Spanien e.V.

Adress Änderungen

Es ist uns eine Freude, Freunden, Mitgliedern und Förderern der Tierhilfe Spanien zu Weihnachten einen lieben Gruß zu senden.

Dieses Mal war es unser vierbeinige Freund Dilan, der für unsere Weihnachtskarte unter dem Motte „Fröhliche WAUnachten“ sein Konterfei zur Verfügung stellt.

Leider haben fast 20% aller Karten ihre Empfänger nicht erreicht. Sie kamen zurück mit dem postalischen Vermerk „Empfänger unbekannt verzogen“.

Nun handelt es sich keineswegs um Mitmenschen, die wir jahrelang nicht kontaktiert haben. Vielmehr waren Adressen von Paten und lieben Menschen dabei, die erst vor wenigen Monaten einen Hund oder eine Katze adoptiert hatten.

Deshalb hier und heute eine Bitte an alle:

Schicken Sie uns bitte eine kurze Mail mit Ihrer neuen Adresse. Nur so können wir den Kontakt aufrecht erhalten. Es erspart und viel Recherche-Arbeit und letztlich auch Geld.

Unsere Weihnachtskarten sind zwar gesponsert worden, aber es ist sehr schade, wenn die Arbeit und Mühe, die damit verbunden ist, vergeblich war.

Hier noch ein Dank an die Sponsoren, die da sind:

Udo Hubo Projekt Agentur, Neukirchen-Vluyn

ZiC’n ZaC, Essen

Ihr Tierhilfe Spanien Team

Wir haben ein weiteres Hilfsprojekt

Der Zufall hat kräftig mitgemischt, dass den Hunden der Finca Capote Plasencia jetzt stärker geholfen wird.

Ein lieber Mensch, Resident in einem Ort in der Nähe von Plasencia, hatte sich einen Hund unserer Homepage ausgesucht. Leider kam er zu spät, der Hund war bereits vermittelt.

So hat er sich in den Tierheimen seiner Umgebung umgeschaut und die Finca Capote in Plasencia gefunden. Er war sehr beeindruckt von den dortigen Helfern, die sich engagiert um „ihre“ Tiere kümmern, die aber in großer Sorge wegen der Überbelegung der Zwinger sind. Die Helfer fürchten, dass städtische Kontrolleure Tötungen der überzähligen Hunde anordnen!

So ist der liebe Mensch an uns heran getreten und hat um Hilfe für das Tierheim gebeten. Wir haben nicht lange gezögert und möchten Sie nun herzlich bitten, zukünftig auf unserer Homepage auch nach Hunden der Finca Capote Ausschau zu halten.

Weitere Informationen über die Finca Capote Plasencia finden Sie hier.

 

Neuigkeiten und Weihnachtsgrüsse von Lambert

Hallo Ihr lieben Menschen von der Tierhilfe Spanien,
erinnert Ihr Euch noch an Lambert? Ja, ja, genau der, der in der Rubrik „Happy End/Stories“ mit Stand vom 12.03.12 einen Bericht zu seinem neuen Leben gibt.
Inzwischen ist ja wieder viel Wasser den Rhein herunter geflossen und der kleine Kerl hat sich prächtig weiter entwickelt. Noch ein paar kleine Schüchternheiten in fremden Situationen und das Problem mit dem allein bleiben noch nicht wirklich im Griff, aber dafür jede Menge Fortschritte bei der Abrufbarkeit.
Unsere Trainerin, Cirsche Pallas von der www.hundeschule-cooldogs.de ist der festen Überzeugung, dass wir bei weiterhin konsequentem Training in 3 Monaten das Stopp-Kommando so verankert haben, dass Lambert sich von allen gängigen Spuren im Gelände abrufen lässt. Und Cirsche hatte bisher immer richtig gelegen mit ihren Prognosen für Lambert.
Lambert macht „Model-Karriere“. Auf den Werbeflyern unserer Hundeschule hat er es schon auf die Titelseite geschafft und unter www.hundeschule-cooldogs.de könnt Ihr jede Menge tolle Fotos von Lambert anschauen.
Es macht einen Riesenspaß, mit Lambert zusammen zu leben. Er ist ein Bretone, wie er im Buch steht: immer darauf aus, alles richtig zu machen, arbeitssüchtig und eine riesige Schmusebacke.
Vielen, vielen Dank, dass Ihr diesem tollen Kerl eine 2. Chance gegeben habt. Wir profitieren davon am meisten. Es ist unglaublich, was dieser Hund uns zurück gibt.
Gerne senden wir Euch einen Weihnachtsgruß und wünschen Euch weiterhin viel Erfolg bei Eurer Arbeit.
Michael + Nadja Ginster + Lambert (der glücklichste Bretone der Welt)

Babyglück :-) …. „wir“ erwarten Nachwuchs….

Unsere 2. Vorsitzende Stefanie Rohrhirsch fällt für die nächsten Monate als Ansprechpartnerin für die Tierhilfe Spanien aus….. DENN – sie erwartet Nachwuchs 🙂
Ein kleiner “Zweibeiner” ist unterwegs 🙂
Wir freuen uns alle sehr und wünschen Steffi Durchhaltevermögen und alles Liebe für die nächsten Monate!

Es war einmal ein Pflegehund … :-)

Luca mein „Pflegehund“

Es fing alles damit an, dass wir unseren ersten spanischen Hund „Kylie“, direkt von Frau Pyka bekommen haben. Das war vor ca. 10 Jahren. Seit diesem Tag, verging keine Woche ohne einen Besuch auf der TH Spanien Seite. Der Kontakt zum Verein brach nie ab. Ich versuchte zu helfen, so gut ich konnte. Vorbesuche, Spenden und natürlich Pflegestelle. Vor ca. 5 Jahren hat wurde ich gefragt, ob ich den keinen Litos aufnehmen könnte. Er sei fast verhungert und kurz vor dem erfrieren.

Das war der kleine Freund. Ich musste nicht lange überlegen, (trotz unserer zickigen Kylie) und sagte zu. Litos wurde noch kastriert, untersucht und hatte eine lange Reise vor sich. Am 13. Januar holte ich ihn am Düsseldorfer Airport ab. Ich war unheimlich aufgeregt, denn er war ja eine „Wundertüte“. Ich konnte es kaum erwarten, ihn endlich zu sehen. Dann kam er… schaute ganz treu doof aus seiner Box. Schnell noch den Pflegevertrag ausgefüllt und ab, raus aus dem Lärm und dem Stress. Litos der übrigens heute Luca heißt, wollte nur raus.

Die 4 Stunden Fahrt waren für ihn das kleinste Übel. Endlich zu Hause angekommen, erst mal essen und schlafen.

Ramses, mein spanischer Kater J der Chef im Haus fand das alles ganz toll. Ich weiß nicht warum, aber sie haben sich alle drei einfach von Anfang an vertragen. Die nächsten Monate waren allerdings nicht leicht. Ich dachte immer, ich schaffe alles… wenn ich nur will. Aber Luca war eine echte Herausforderung. Er muss fürchterliches erlebt haben, denn er hatte unglaubliche Angst vor allem und jedem. Es hat mir jeden Tag das Herz gebrochen, weil ich ständig das Gefühl hatte, er will nicht bei mir sein.

Luca ist mir zwar auf Schritt und Tritt gefolgt, aber anfassen, kuscheln… keine Chance. ANGST! Gassi erst mal nur an der Leine. Hmmm… jeder Hund, jedes Blatt, jede Tüte die der Wind umhergeweht hat, bedeutete Gefahr. Kinder!!! – Monster in seinen Augen. Egal wie lange ich mit ihm draußen war, egal wie oft er sehen konnte, dass man das alles überlebt… die Angst blieb echt lange. Die Tipps der Klugscheisser-Gassi-Begegnungen… ein echter Trost. „Du musst mit ihm da mitten durch“ ja ja… dachte ich mir… macht ihr mal euer Ding.

Die TH-Spanien Leute, versuchten mit wirklich guten Ratschlägen ihr bestes, aber ich war irgendwie zu blöd glaube ich.

 

Dann kam der Tag der Tage. Ich hob einen Ball für Kylie auf und mir fiel dabei Luca´s Leine aus der Hand. Flexileine. Er rannte vor Schreck um sein Leben… und natürlich verfolgte ihn die Kunststoff-Box der Flexi. Tja, da stand ich nun und fragte Kylie ob wir ihn denn nun suchen gehen. Nach 30 Minuten endlich haben wir ihn in einem Gebüsch entdeckt. Fix und fertig. Konnte keinen Schritt mehr gehen. ABER: Ich hatte das erste mal das Gefühl, das er sich freut mich zu sehen.Flexileine war Vergangenheit. Ab diesem Tag, nur noch „Alibi-Leine“.

Und es ging nur noch bergauf. Mein kleiner Freund lernte ganz schnell, dass Kylie sagt wo es lang geht. Das Vertrauen wurde jeden Tag besser… und er war endlich glücklich. Und ich finde, er sieht hammer gut aus. Und als er endlich vermittelbar war, meldete sich auch noch ein ganz lieber Interessent, Haus, Garten und viel Zeit. Und dann war es soweit: LUCA SOLL GEHEN???

Es tut mir echt leid, wirklich! Ich habe kein Haus, keinen Garten, doch viel Zeit.  ….aber

NEHEEEE J die kleine Katastrophe musste einfach bleiben!!! Mit der Ruhe, die ich dadurch hätte haben können, hätte ich niemals mehr umgehen können 😉

Luca ist echt ein Kumpel-Hund. Er geht zwar gerne mal ne halbe Stunde alleine Gassi, aber er kommt ja wieder. Ich habe gelernt, entspannt zu sein, ihn mal machen zu lassen und seitdem läuft es einfach klasse.

Liebe Grüße an Alle

Angelika Calabrese und Luca

 

 

Dilan – eine wahre Geschichte….

Dilan, eine wahre Geschichte……

Es geschah vor knapp 4 Wochen an einem Samstag Vormittag Ich war grade dabei Laub zu kehren, als ich einen Anruf erhielt. Herr D. aus Gladbeck erzählte von Hund Dilan, der vor etwas mehr als 6 Jahren aus Spanien, von uns vermittelt, bei ihnen einzog. Damals war Dilan geschätzte 6 Jahre.

Nun sei der Hund ja schon sehr alt und krank und würde nur sehr schlecht fressen, sagte Herr D. Und er sei inkontinent, würde in die Wohnung urinieren…

Das könnten seine Frau und er nicht mehr „leisten“. Sie müsse sich um die kleinen Kinder kümmern und er sei berufstätig. Sie hätten sich schon bei mehreren Gnadenhöfen erkundigt, aber es sei sehr schwer einen alten Hund unter zu bringen.

Mir war klar, dass Dilan bei diesen Menschen unerwünscht war, dass ihnen  nach 6 anscheinend angenehmen Jahren der Pflegeaufwand und die Zuwendung für ihren braven in die Jahre gekommenen Begleiter zuviel war. In dem Zustand würde er nicht mehr langeUnd dass jedes weitere Wort vollkommen überflüssig war. Ich sagte nur, dass das ja schrecklich für Dilan sei, dass seine Familie ihn abschieben wolle. Wir würden uns schnellstmöglich um eine Pflegestelle kümmern, Herr D. solle bitte aktuelle Fotos von Dilan senden.

Am Sonntag Morgen erhielt ich einen Anruf von einem Mitarbeiter des Tierheims Gelsenkirchen. Dort ist Dilan noch am Samstag  abgegeben worden.

Der Hund sei in einem erbärmlichen Zustand, er sei vollkommen abgemagert, habe eine Pampers um gehabt.

Herr und Frau D. hatten ihren treuen Begleiter in Tierheim abgeschoben!

Dilan wurde von mir am Sonntag Mittag abgeholt. Er war tatsächlich in einem schrecklichen Zustand. Nur Haut und Knochen, hängender Kopf, traurige glanzlose Augen.

Mein Tierarzt, der ihn 2 Tage später untersucht hat, war entsetzt, dass so etwas möglich ist in Deutschland!

(dilans Blutwerte waren übrigens in Ordnung)

 

 

 

Dilan hat sich ganz friedlich mit meinen „Jungs“  (ich habe ausschließlich Rüden) gezeigt. Er lief bereits nach 2 Tagen ohne Leine bei den Spaziergängen mit, ist unglaublich verschmust, kuschelt seinen Kopf sofort an die Beine und unter die Hand.

Der äaltere „Herr“ hat sogar Spass an Stöckchen-Spielen gefunden.

Sein Appetit ist prächtig und von in die Wohnung urinieren keine Spur. Er tropft schon mal etwas, aber er ist ja nicht mehr der Jüngste.

 

 

Was will uns diese Geschichte sagen?

Menschen, die ein Tier adoptieren wollen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie eine Entscheidung treffen, die irreversibel sein muss.

Es geht nicht an, einen Hund oder eine anderes Tier jahrelang als Gefährten an seiner Seite zu haben, um es dann im Alter zu entsorgen wie einen alten Kühlschrank.

Und deshalb mögen Sie bitte dafür Verständnis haben, dass wir bei der Vermittlung der Tiere sehr sorgfältig prüfen, ob wir Ihnen ein Tier anvertrauen können.

Der eine oder andere mag enttäuscht sein, doch diese Geschichte bestätigt nur, dass wir nicht sorgfältig genug prüfen können!

Aber wir können den Menschen nur vor den Kopf schauen, wie diese unglaubliche Geschichte bestätigt.

Dr. Gudrun Pyka

November 2012

 

 

 

Unser Vorstand ist wieder komplett

Nachdem unsere 2. Vorsitzende Ute Wingender im April aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist, hat es einige Zeit in Anspruch genommen bis wir diesen Posten wieder besetzen konnten. Unsere neue 2. Vorsitzende ist Stefanie Rohrhirsch und wir freuen uns sehr darüber!
Dr. Gudrun Pyka (1. Vorsitzende, mitte) - Stefanie Rohrhirsch (2. Vorsitzende, rechts) - Verena Wagner (Kassenwart, links))
1. Vorsitzende Dr. Gudrun Pyka (mitte)
2. Vorsitzende Stefanie Rohrhirsch (rechts)
Kassenwart Verena Wagner (links)
Zülpich, 4. Juli 2012

Transport aus Jaca erfolgreich beendet

13  Tiere finden ein artgerechtes Zuhause.

Immer wieder gleicht es einem Abenteuer, wenn wir Tierschützer uns dafür engagieren, Tieren in Not eine neue Heimat zu verschaffen. Hier konnten wir in den vielen Jahren, in denen wir uns dem Tierschutz verpflichtet fühlen, schon vielerlei oftmals außergewöhnliche und unerwartete Schwierigkeiten erfolgreich meistern.

Vorweg zunächst einmal das positive Endergebnis: Neun Hunde und drei Katzen konnten von unserer Organisation erneut nach Deutschland gebracht werden und dank vieler Paten und Helfer in tierlieben Familien untergebracht werden. Diese Tiere müssen nicht mehr leiden und finden bei uns ein artgerechtes Leben. Fast alle diese Tiere haben eine oft grausame Vergangenheit hinter sich – und wir alle können Ihnen nun beweisen, dass es trotzdem Menschen gibt, die es gut mit ihnen meinen.

Die Hintergründe einer solchen Rettungsaktion sind dennoch immer wieder sehr kompliziert. Denn unsere Arbeit wird von Kritikern mit Argusaugen beobachtet. Insbesonders hält sich vehement das Gerücht, dass die Tiere, die wir in Spanien und in anderen Ländern befreien, in Deutschland in Tierversuchsanstalten landen würden! Eine böswillige Unterstellung, mit der wir schon oft zu kämpfen hatten. Denn wenn solche Unterstellungen – oft anonym – an die örtlichen Behörden weitergereicht werden, setzt sich logischerweise eine unendliche Prozedur an Kontrolle in Gang, bis sich dann endlich herausstellt, dass alles mit rechten Dingen zugeht.

Nach genau dem gleichen Schema lief der aktuelle Transport ab. Im Vorfeld war alles bestens organisiert. Die neuen Familien für unsere Tiere waren sorgfältig ausgewählt. Denn jedes Tier soll schließlich in eine Familie kommen, in die es „passt“. Impfpässe und Ausfuhrpapiere waren ordnungsgemäß vorbereitet. Unsere aktiven Mitglieder standen bereit, den Transport zu übernehmen. Das Fahrzeug wurde für den Termin gemietet usw., usw…

Und dann kam zunächst der Rückschlag – der anonyme Hinweis, der die ganze Vor-Organisation zunächst ad absurdum geführt hat. Wir fingen quasi wieder von vorne an: Telefonieren, organisieren – unsere Helfer in Spanien mussten vor der überörtlichen Polizei und Veterinärbehörde alles erneut beglaubigen lassen. Der Leser dieser Zeilen mag vor seinem geistigen Auge nachvollziehen, welcher Kraftakt damit verbunden war.

Mit einer Verspätung von 2 Wochen war es dann wieder einmal geschafft. Unsere aktiven Mitlieder fuhren am 02.06.2012 nach Paris, um dort die Tiere von unseren Partnern aus Jaca zu übernehmen.

Reibungslos verlief die weitere Fahrt nach Deutschland und die Übergabe der Tiere an die zukünftigen Familien: Endlich geschafft!! Wir alle können wieder einmal stolz sein auf  unsere Helfer in Spanien und auch vielleicht ein wenig auf uns. 😉

Nun ist es vor allen wichtig, dass die neuen Familien jetzt noch mitwirken, das neue Leben der geretteten Vierbeiner entsprechend zu dokumentieren. Senden Sie uns Fotos, schreiben Sie uns Briefe, in denen Sie erzählen, wie es Ihrem neuen Familien-Mitglied physisch wie psychisch geht. Denn diese Informationen geben wir dann an unsere spanischen Partner weiter, damit auch diese in ihrem Land dokumentieren können, wie solide unsere Organisation tätig ist.

An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben, Tieren in Not zu helfen. Es hat trotz aller Widrigkeiten wieder einmal funktioniert und sollte uns Mut machen, die Arbeit konsequent mit gleichem Engagement fortzusetzen.

Das Team der Tierhilfe Spanien e.V.