*** NEWS MÄRZ 2016 ***

Liebe Tierfreunde, Interessenten und Adoptanten unserer Schützlinge,

mit großem Bedauern haben wir erfahren, dass einige Airlines – darunter unsere Haupt-Tiershuttle-Fluggesellschaft, die Air Berlin – drastisch die Preise für Tierboxen im Frachtraum erhöht haben. So kostet beispielsweise ein Labrador Retriever von Griechenland nach Deutschland jetzt €175 statt ehemals €125 und von Spanien nach Deutschland jetzt €150 statt ehemals €100. Für alle Tierschutzvereine – insbesondere aber für alle Tiere vor Ort an den Brennpunkten – ist dies eine große finanzielle Mehrbelastung und für einige Fellnasen teils lebensbedrohlich, denn oftmals fehlt es an Geldern, um für solch hohe Transportkosten noch aufkommen zu können. Bereits in den Jahren 2013 bis 2015 hatten viele Airlines die Gebühren deutlich angehoben. Das dies nun erneut und so massiv wie nie zuvor passiert, macht uns Sorgen, steht es doch in keinem Verhältnis mehr zum Umfang und Gewicht der Fracht. Hier wird Profit zu Lasten der Ärmsten und Schwächsten gemacht: derer Tiere, die ihre Stimme nicht für sich erheben können und die so gut wie keine Lobby haben.

Es macht uns sehr traurig zu sehen, dass ein 30kg schweres Golfbag bei den meisten Airlines innerhalb Europas €75.00 kostet – ein ebenfalls 30 kg schwerer Labbi aber €175.00 „einbringt“. Wir fragen erstaunt und betroffen:

WARUM? Ganz offensichtlich gehen Golfkunden vor Tiere. Ein (a)soziales Ungleichgewicht mit bitterem Beigeschmack :-( .

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ein Tier im Frachtraum bis zum Jahre 2012 durchschnittlich €30 kostete. Innerhalb weniger Jahre sind Preissteigerungen von weit mehr als hundert! Prozent erhoben worden. Ähnlich wie die immer weiter steigenden Kerosin-Zuschläge – und das bei konstant sinkenden Benzin/Kerosinpreisen – ist dies in keiner Weise nachvollziehbar.

Trotz all dieser Widrigkeiten werden wir selbstverständlich auch weiterhin alles tun, um das Sprachrohr und die Vermittlungsstelle von heimatlosen Tieren zu bleiben. Wir wollen für so viele von ihnen wie möglich ein Happy End mit Kuschelkörbchen hier in Deutschland finden. Jede Fellnase hat dies von ganzem Herzen verdient! Wir sind es ihnen schuldig, denn fast alle Tiere dieser Welt sind durch menschliches Verschulden in Not geraten. Die Vierbeiner brauchen in einem von Finanz- und Flüchtlingskrisen gebeutelten Südeuropa mehr denn je unsere Hilfe. Für die Tierhilfe Spanien e.V. bedeutet dies, dass wir die ursprüngliche Schutzgebühr nicht halten können, um gemeinsam mit den Partner-Tierschutzvereinen vor Ort kostendeckend arbeiten zu können.

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Aufgrund der massiv  gestiegenen Flugtransportkosten für Tiere im Frachtraum weisen wir daher ab 1. April 2016 erstmals zur regulären Schutzgebühr einen separaten Transportkostenanteil von €50 aus. Die je nach Fluggebiet, Größe der Box und Größe des Tieres verbleibenden Frachtkosten in Höhe von €75-165 werden durch unseren gemeinnützigen Verein getragen.

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Mit dieser Lösung wünschen und hoffen wir sehr, auch weiterhin vielen Tieren in Not helfen zu dürfen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und senden herzliche Grüße an alle Fellnasen und tierlieben Menschen,

Ihr Team der Tierhilfe Spanien e.V.

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